Offenheit
Offenheit
- von Stefan Braito aus dem Buch "Die Befreiung der Herzenskraft"
Wir Menschen sollen uns die Lust nach Neuem nicht unterdrücken lassen. Von niemandem, auch nicht von uns selbst. Ich meine hier die Bereitschaft, dem Neuen zu begegnen. Offen zu sein für Veränderung. Offen zu sein für Neues. Offen zu sein für Unbekanntes.
Ständig sollen wir uns selbst und dem Leben neue Fragen stellen. Wir sollen uns eine Begeisterung fürs „Fragen stellen“ aneignen. Ganz zwanglos und unschuldig sollen wir den Geheimnissen des Lebens nachforschen. Durstig nach neuen Abenteuern und wissbegierig nach neuen Erkenntnissen sollen wir allen und jedem Fragen stellen. Die Fragen sollen wie ein brennendes Feuer in uns lodern, um uns in neue Landschaften unseres Lebens zu führen.
Das will nicht heißen, dass wir das, was wir schon kennen, ignorieren und beiseiteschieben sollen. Oder es etwa als alt abstempeln und deshalb als nicht mehr lebenswert ansehen sollen.
Nein, hier geht es darum, das schon Bekannte zu überprüfen, inwieweit es noch funktioniert und aktuell, sprich unserer geistigen Entwicklungsphase angepasst ist, in der wir uns zurzeit befinden.
Zu dem, was wir schon kennen und noch gut funktioniert, sollen wir neue Erweiterungen dazugewinnen. Das Bewährte wird somit beibehalten und fortlaufend durch neue Erfahrungen ergänzt. Dadurch breitet sich unser Lebensgeist aus. Unser Leben füllt sich mit geistig-spiritueller Kraft.
Lassen wir uns von der „Heiligen Frage“ - wie die Frage von einigen Urvölkern genannt wird - in neue Kräfte und Mächte unseres Daseins führen.
Jede Frage öffnet uns, damit wir auf die Suche nach Antworten gehen können. Solange bis wir die Antwort finden, zu der wir passen. Die Frage inspiriert uns, Lösungen zu finden. Je offener die Fragestellung, umso mehr Möglichkeiten in der Antwortfindung. Die Frage gibt uns auch eine Ausrichtung und somit eine Orientierungsmöglichkeit.
„Was will mich diese Situation, in der ich mich jetzt gerade befinde, lehren?“