Gewalt an Frauen und Kindern nimmt zu -
in Südtirol, Österreich, Schweiz und Deutschland.
Verfasst am 9. April 2010, von Stefan Braito.
Südtirol/Österreich/Schweiz/Deutschland - Fast täglich berichten die Medien über unglaubliche und unmenschliche Fälle von Gewalt und Missbrauch an Frauen und Kindern. Die Öffentlichkeit ist erschrocken, erstarrt und entsetzt. Noch nie seit Beginn der Menschheitsgeschichte war die Anzahl von solchen Delikten höher als heute. Viele Fragen tauchen auf. Nur wenige Antworten werden gegeben. Dieser Bericht will die Aufklärung in der Öffentlichkeit unterstützen.
Die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen, vor allem männlichen Geschlechts im Alter zwischen 14 und 35 Jahren, nimmt deutlich zu. In den Statistiken von europäischen und amerikanischen Ländern ist eine dramatische Zunahme von verschiedensten Gewaltdelikten festzustellen. Darunter befinden sich: Raubüberfälle unter Verwendung von Stichwaffen, gewalttätige Übergriffe zu Hause, Vergewaltigungen, sexuelle Nötigung und Missbrauch von Kindern.
Natürlich zeigen uns die Zahlen von Statistiken nur die Spitze des Eisberges, denn viele der Gewaltanwendungen zu Hause und der sexuellen Missbräuche an Frauen sowie Kindern, werden in der Regel gar nicht gemeldet. Dadurch hat die Öffentlichkeit nur ein verzerrtes Bild der wahren Realität vieler Familien, Frauen und Kinder.
Das Schlimme an diesen Taten ist vor allem, dass die Opfer meist kontinuierlich und in einigen Fällen sogar jahrelang immer wieder mit Gewalt von den Tätern in Schach gehalten werden. Alkohol- und Drogeneinfluss sind oft ein Vorbote von solchen Übergriffen. Die Hemmschwelle sinkt und die Aggression nimmt zu. Dieser Gefühlsrausch spitzt sich dann oftmals so stark zu, dass er in gewalttätiger Machtausübung und Körperverletzung endet.
Wenn der Täter einmal diese Gewaltschwelle übertreten hat und dafür nicht vom Opfer oder anderen Mitwissenden zurechtgewiesen wurde, dann steht meist die Tür offen, dass sich diese und ähnliche Situationen wiederholen werden. Der Täter wird zum Wiederholungstäter. Das Opfer wird zur Marionette.
Passivität atmet Gewalt
Es wurde festgestellt, dass je mehr das Opfer passiv ist und sich einschüchtern lässt, umso mehr steigt die Bereitschaft Gewalt auszuüben von Seiten des Täters. Das zeigt deutlich, dass Passivität die Gewaltbereitschaft sogar fördert. Andererseits haben Statistiken aufgedeckt, dass wenn sich Opfer konsequent wehren, in fast allen Fällen, die Täter ihr Vorhaben abbrechen. Das wird damit begründet, dass die Täter in erster Linie Opfer suchen und keinen Konflikt.
Konsequente Gegenwehr und Selbstbehauptung heißen nicht, dass für jeden Übergriff und jede Situation eine Gegentechnik erlernt werden sollen. Das wäre viel zu kompliziert und gar nicht realistisch. Denn in Paniksituationen sind nur wenige und im Besonderen nur grobmotorische Bewegungen und Verhaltensmuster fürs Gehirn abrufbereit.
Viel wichtiger für einen effektiven Selbstschutz und eine funktionierende Selbstverteidigung ist neben der Wachsamkeit, vor allem die Entschlossenheit und die Aggressivität. Wer den festen Willen und den „Biss“ hat sich konsequent zu wehren und zu verteidigen, der befreit sich aus der Opferrolle. Durch entschlossenes und aggressives Zurechtweisen von Körperkraft, wird die Gewalt wieder in ihre Schranken zurechtgewiesen. Deshalb ist dieser Spruch so wahr: Das Böse passiert nur solange, solange das Gute zusieht.
Effektive und konsequente Verteidigung
Jeder kann effektiven und wirksamen Selbstschutz erlernen. Dafür sind nicht jahrelange Kampfkunsterfahrungen nötig. Im Gegenteil, denn die meisten Kampfkunstschulen, wie Karate, Kung Fu und Co. waren vielleicht vor einigen Jahrhunderten effektive Selbstverteidigungskonzepte, doch haben sie sich nicht an die realistischen Begebenheiten unserer heutigen Zeit angepasst.
Realistische Selbstverteidigungskonzepte basieren auf wirklichkeitsgetreuen Taktiken und Techniken, die unabhängig von Muskelkraft, Körpergewicht und Körpergröße verwendbar sind. Das will heißen, dass sich ein 5jähriges Mädchen oder eine kleingewachsene, zarte Frau ebenso wirksam und erfolgreich vor einem Aggressor wehren kann, wie auch ein großgewachsener, kräftiger Mann.
Nur Kurse die solche Taktiken und Techniken lehren, sind zur Selbstverteidigung zu empfehlen. Gerade aus diesem Grund, eignet sich der Kurs „Der friedvolle Krieger“ besonders. All jene, die nicht jahrelang Techniken trainieren möchten, die dann im Ernstfall nicht funktionieren, sollten sich den Kurstermin schon mal freihalten. Denn jeder der teilnimmt, erhält ein auf ihn zugeschnittenes, realistisches Selbstverteidigungskonzept, für das man nur wenige Tage an Zeit investiert.
Wenn du schon immer lernen wolltest, wie du dich und deine Liebsten effektiv beschützen kannst, aber nicht die Zeit für jahrelanges Training hast, dann schau dir unseren Kurs „Der friedvolle Krieger“ auf unserer Internetseite an und schreibe uns ein Email unter info@bergloewenschule.it oder rufe uns unter 0039 0472 841060 an.